Unsere Neuigkeiten
Anfrage

Bitte geben Sie den 5-stelligen Sicherheitscode in unten stehendes Textfeld ein:

Es werden personenbezogene Daten ermittelt und für die in der Datenschutzerklärung beschriebenen Zwecke verwendet.

top

Neues aus der Bildung

Gastartikel von Christian Luksch, Feb. 2019

Eine nicht normale Weiterbildung 

Wir leben in seltsamen Zeiten: Zum einen steigen die psychiatrischen Erkrankungen im Alter immer mehr an und zum anderen werden die psychiatrischen Langzeitpflege-Einrichtungen immer weniger. Die Folge davon: Immer mehr Menschen mit psychiatrischen Problemen werden in Altenheimen aufgenommen – eine Herausforderung, der trotz hoher Motivation nur wenige MitarbeiterInnen gewachsen sind.

Nun fiel mit der letzten Novelle des GuKG auch die psychiatrische Grundausbildung. War es bislang schon eine Seltenheit, psychiatrische DGKP für Altenpflegeeinrichtungen zu rekrutieren, ist das jetzt nahezu unmöglich und erschwert eine Lösung der hier angeführten Probleme von Altenpflegeeinrichtungen. Dies verlangt nach neuen Strategien – auch und gerade auf der Ebene der qualitativen Personalentwicklung.

Teilnehmende einer gerontopsychiatrischen Weiterbildung beim Probleme lösen…

In Deutschland, das bereits vor 20 Jahren vor einem ähnlichen Problem stand, wird seit 2001 eine Weiterbildung zur gerontopsychiatrischen Pflegefachkraft angeboten. In Österreich bislang nicht. Im Fokus der letzten Jahre stand hierzulande die Akademisierung der Pflege. Was an Weiterbildungen nötig schien, dachte man mit einer taxonomierten Liste (siehe GuKG-WB, Anlage 1) geregelt zu haben, die von Ayurveda bis Wundmanagement alles abzudecken versprach.

Tatsächlich gibt diese verbindliche Liste nicht wirklich viel her für die hier diskutierte Problematik. Denn lediglich für PflegeassistentInnen wird eine Weiterbildung „Pflege bei psychiatrischen Erkrankungen“ angeboten. DGKP müssen sich mit „Forensik“, „Jugendpsychiatrie“ oder „Pflege bei Abhängigkeitssyndromen“ zufriedengeben. Oder sie entscheiden sich für die einjährige Sonderausbildung.

Die sowohl für DGKP als auch PflegeassistentInnen angebotene Weiterbildung „Pflege für Demenz“ dient indessen nicht selten als Lückenbüsser. Mit hohem Enttäuschungsfaktor – denn Demenz ist eben nur eine von rund  100 psychiatrischen Erkrankungen (siehe ICD) und gerade mal die Spitze des gerontopsychiatrischen Eisberges.

Die Weiterbildung

Das ändert sich allerdings jetzt. Gemeinsam mit Geronto.at bietet die IGSL Wien – eine der führenden Weiterbildungsgesellschaften in der Palliative Care – eine Weiterbildung nach § 64 GuKG „Gerontologische Pflege“ mit dem inhaltichen Schwerpunkt Gerontopsychiatrie an. Als erster Anbieter in Österreich überhaupt. Start ist der 29. April 2019.

Zielgruppen sind sowohl DGKP als auch PflegeassistentInnen (bei diesen gilt der § 104 GuKG), die ihre Kompetenzen um sämtliche Angelegenheiten der Alterspsychiatrie erweitern wollen und effiziente Strategien zur Pflege und Betreuung von alt gewordenen Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen (oder Menschen, die erst im Alter eine solche erwarben) kennen und anwenden lernen wollen.

160 Unterrichtseinheiten Theorie in zehn Modulen a zwei Tage sind dafür vorgesehen. Pflichtteil der Ausbildung ist auch eine schriftliche Arbeit über ein im eigenen Tätigkeitsfeld umgesetztes Lernprojekt, das gleichzeitig auch die Basis für die Abschlussprüfung (März 2020) in Form eines kollegialen Fachgespräches bildet.

Die AbsolventInnen erhalten ein anerkanntes Zertifikat, dass sie auch berechtigt in ihrer Berufsbezeichnung den Zusatz „Fachkraft für gerontologische Pflege“ zu führen. Als hochgradige SpezialistInnen haben sie die Kompetenzen, ihre Einrichtungen auch im Bereich der psychiatrischen Pflege zu explizit hoher Qualität zu verhelfen.

Die Inhalte:

  • Eine eingehende Einführung in Gerontologie, allgemeine Geriatrie und geriatrische Psychosomatik
  • Psychopathologie und psychiatrische (Pflege-)Diagnostik – inklusive Assessmentverfahren und Biographie
  • Psychiatrische Erkrankungen (von Schizophrenie, Angst-, Zwangs- und Suchterkrankungen über Depression und Suizidialität bis hin zur Demenz) sowie deren Behandlung (inkl. Psychopharmakologie)
  • Kommunikation und psychiatrische Gesprächsführung (inklusive Konfliktlösungs- und Deeskalationsstrategien)
  • Spezielle gerontopsychiatrische Pflege und Betreuung (Methoden, Techniken, Konzepte und Pflegeprozess) sowie Angehörigenarbeit
  • Psychohygiene und Selbstfürsorge sowie interdisziplinäre Teamarbeit im organisationsinternen und -übergreifenden Bereich
  • Und (als Wahlpflichtfach): Aktivierende Beschäftigung von psychisch kranken alten Menschen oder Gerontopsychiatrische Pflegeberatung

 

 

Die ReferentInnen

  • Peter Vitecek, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeut, ehemaliger Oberarzt am Otto Wagner Spital Wien
  • Reinhard Kalchmayr, Facharzt für Neurologie und Psychotherapeut, ehemaliger ärztlicher Leiter des KWP
  • Gudrun Kalchmayr, Klinische und Gesundheitspsychologin Psychotherapeutin und Supervisorin
  • Claudia Benedikt, Klinische und Gesundheitspsychologin mit Schwerpunkt Gerontopsychologie
  • DGKP Christian Luksch, Trainer, Projekt- und Qualitätsmanager
  • DGKP Manuela Steinmetz, zert. Erwachsenenbildnerin und Coach
  • DGKP Alexandra Troch, zertifizierte Aktivierungstrainerin und Coach

Die Methodik

Aber nicht nur inhaltlich ist die Weiterbildung ein Novum hierzulande, auch der methodische Anspruch bringt Neues, Ungewohntes und Hocheffizientes. „Nur etwa die Hälfte des gesamten Unterrichts wird in bekannter Weise (Vorträge und Gruppenarbeiten) erfolgen“, verspricht Christian Luksch, der Leiter der Weiterbildung, „die andere Hälfte wird in selbstorganisierten Peergroups, aber auch mit Outdoor- und Action-Trainings, Exkursionen und in Form von e-Learing vermittelt.“

Für die aus der modernen Erwachsenenpädagogik stammenden Methoden zeichnet Manuela Steinmetz verantwortlich. Gemeinsam mit Luksch hat sie bereits in Deutschland über acht Jahre lang mehr als 100 gerontopsychiatrische Pflegekräfte ausgebildet. Steinmetz und Luksch erfüllen sich mit dieser Weiterbildung aber auch einen bereits lang gehegten Wunsch, nämlich den (längst notwendigen) Import der Gerontopsychiatrischen Pflegefachkraft aus Deutschland.

Und auch Peter Kreuter, Geschäftsführer der IGSL ist überzeugt: „Wir schliessen damit eine schmerzhafte Lücke in der österreichischen Pflegelandschaft“. Für die IGSL selbst, die bislang vor allem in der Palliative Care tonangebend war, sei dies kein Widerspruch, so Kreuter. Laute doch der Leitsatz der Gesellschaft „In Geborgenheit sein und Loslassen.“ Und wo treffe das neben der Palliativbetreuung mehr zu, als in der Betreuung von Menschen mit psychiatrischen Problemen?

Die Kosten

Der Investitionsbetrag für die gesamte Weiterbildung beträgt 3235,- € pro TeilnehmerIn. Gemessen an vergleichbaren Weiterbildungen liegt das durchaus noch im unteren Preissegment. Der Return of Investment hingegen ist bei weitem höher, als in anderen, mitunter massenhaft gefertigten, Angeboten. Ermäßigungen für einzelne Teilnehmende sind in Wien vor allem über den WAFF möglich (bis zu 50%).

Aber auch für Organisationen, welche die Weiterbildung gleich für mehrere MitarbeiterInnen buchen wollen gibt es ein attraktives Zuckerl: Bei Buchungen für 10 TeilnehmerInnen erhalten zwei weitere der gleichen Organisation die gesamte Weiterbildung gratis.

Und für die ganz Schnellen gibts noch eins drauf: Alle Organisationen, die bis 15. März 2019 mindestens zwei MitarbeiterInnen verbindlich zu dieser Weiterbildung anmelden, erhalten zusätzlich und gratis ein Tagesseminar zu einem frei wählbaren Thema aus unseren aktuellen Fortbildungsangeboten. (Gilt nur für die Angebote von geronto.at)

Die Adresse

Schulungszentrum der IGSL-Hospizbewegung, 1090 Wien, Währinger Straße 3/11.

Die Anmeldung

Anmeldung und noch mehr Informationen finden sie hier. Gerne können Sie uns auch anrufen um konkrete Fragen abzuklären. Frau Mag. Johanna König-Ertl (Lehrgangsbegleitung) und Frau Agnes Milewski stehen gerne unter der Tel. Nr 01/ 9691166 sowie unter der E-Mail Adresse bildung@igsl.at zur Verfügung.

Gesetzesänderung Patientenverfügungsgesetzt - 04.02.2019

Sehr geehrte*r Besucher*innen,

Das Patientenverfügungs-Gesetz wurde im Herbst 2018 überarbeitet und ist in seiner neuen Fassung seit 16. Jänner 2019 in Österreich in Kraft getreten und somit gültig.

Die wesentlichsten Änderungen sind: 

Möglichkeit der Speicherung der Verfügungen in ELGA. (Eine Speicherung wird vorausichtlich frühestens im Jahr 2020 möglich sein)

Verlängerung der Gültigkeitsfrist von Patientenverfügungen von fünf auf acht Jahre.

Eine vollständigen Gesetzestext finden Sie auf der Webseite des Bundeskanzleramts unter folgendem LINK.

Haben Sie Fragen zu Ihrer PatientInnenverfügung? Rufen Sie an, wir beraten Sie gerne!

Tel: 01/9691166

PRESSEMELDUNG ZUR ORF SENDUNG THEMA VOM 21.01.2019

Wien, 22.01.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

Als ältester aktiver Verein seiner Art in Österreich setzen wir uns seit drei Jahrzehnten für eine würdevolle und selbstbestimmte Lebensgestaltung unabhängig von Alter und Gesundheitszustand ein. Unsere Autonomie sowie unsere Offenheit in gesellschaftlicher, kultureller und konfessioneller Hinsicht ermöglichen es uns, auf diverseste Bedürfnisse in unserem Wirkungsbereich individuell und vorurteilsfrei einzugehen.

Bezugnehmend auf die  gestern ausgestrahlte ORF-Sendung "Thema" , mit dem Beitrag der 24 Stundenbetreuung, möchten wir festhalten, das die gezeigten Inhalte nicht der gängigen Praxis entsprechen und der Großteil  der in Österreich tätigen Vereine und Agenturen einen respektvollen und transparenten Umgang mit den Betreuungspersonen pflegt.

Die IGSL sucht  nur erfahrene und gut deutsch sprechende 24 Stunden BP,  da wir sehr großen Wert auf eine qualitativ hochwertige und langfristige Zusammenarbeit mit unseren Klienten legen, im Idealfall bis zum Lebensende.

Grundsätzlich wird das  Betreuungshonorar für die BP immer in Absprache mit dem Klienten, der Betreuungsperson und der fachlichen Expertise der IGSL durch diplomiertes Fachpersonal festgelegt.

Das vereinbarte Betreuungshonorar versteht sich als Nettobetrag. Zusätzlich erhalten die BP den Betrag der  monatlichen SVA-Leistung und der Fahrtkosten. Diese Honorierung wird immer zu Ende der Betreuungsleistung (Turnus) auf das Bankkonto der BP überwiesen.

Wir, die IGSL-Hospizbewegung möchten mit dieser Klarstellung dazu beitragen, dass Menschen sich zu jeder Zeit an eine Vermittlungsagentur wie die IGSL wenden können und die Sicherheit bekommen, gut und qualitativ hochwertig betreut werden.

Für weitere Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Hochachtungsvoll

Peter Kreuter

Vorstandsvorsitzender der IGSL-Hospizbewegung e.V.

 

Ergeht an:

Pressestellen der gängigsten Tageszeitungen 

Redaktion ORF

Moderator der ORF-Sendung Thema

Neue Preise ab 2019 / PatientInnenverfügung und Vorsorgevollmacht

Sehr geehrte Besucher*Innen!

Ab 1.1.2019 gelten bei der IGSL folgende neue Preise.

Bitte folgen Sie diesem Link um die Preisliste aufzurufen

Presse IGSL

Keine Bilder vorhanden!

Fotos vom Lehrgangsabschlus 2017/18

So schön und heiter war es bei unserer Abschlussfeier des Lehrgangs Weiterbildung für Palliativpflge im Juni :)
Alle Teilnehmer haben bestanden, bei den schönen Reden ist auch so manches Tränchen geflossen... Liebe Teilnehmer, wir sind sehr stolz auf Euch und wünschen Euch für Euren beruflichen Werdegang weiterhin viel Erfolg!

Wir suchen Dich!

Die IGSL sucht für die Weiterentwicklung Ihrer  24 Stunden Betreuung im gesamten österreichischen Bundesgebiet,

selbstständige KooperationspartnerInnen

  • Sie suchen eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Nebenbeschäftigung in unmittelbarer Wohnnähe mit der Option einer zukünftigen Selbständigkeit?
  • Sie suchen diese Herausforderung im Bereich der Organisation einer 24 Stunden Betreuung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen?
  • Sie sind ein(e) kommunikative(r) Netzwerker(in), der/die am Puls der Zeit agiert?
  • Sie haben eine unternehmerische Denkweise?
  • Sie arbeiten gerne mit Menschen in herausfordernden Lebenssituationen

Zu Ihren Aufgaben zählen:

  • Schwerpunkt Neukundenakquise im Bereich der 24h-Betreuung
  • Eigenverantwortliche und eigenständige Koordinierung von KlientInnen und deren PersonenbetreuuerInnen
  • Aufrechterhalten einer hochwertigen Betreuungssituation bei den KlientInnen durch regelmäßigen Kontakt

Sie verfügen über:

  • Hohe Kunden- und Serviceorientierung
  • Gepflegtes, sympathisches Auftreten
  • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten
  • Soziale Kompetenz
  • Gute PC-Kenntnisse (MS Office)

Was wir Ihnen bieten:

  • Angenehmes Arbeitsklima in einem dynamischen, motivierten Team
  • Umfassende Einschulung und Trainings
  • Zentrale Organisationsstrukturen und Werbeunterlagen
  • Notebook, Handy und Firmenauto nach Vereinbarung

Sollten wir Ihr Interesse für eine selbständige Tätigkeit geweckt haben, dann senden Sie uns noch heute Ihren Lebenslauf (mit Foto) und einem aussagekräftigen Motivationsschreiben per E-Mail an folgende Adresse: bewerbung@igsl.at

25.04.2018

Unser Bildungsanzeiger 2018 ist eingetroffen!


Druckfrisch mit allen Seminaren und Schulungsangeboten der IGSL!
Arbeiten Sie im Pflegebereich?
Bei uns finden Sie die passende Weiterbildungsmöglichkeit! Gerne schicken wir den Bildunganzeiger per Post zu, gratis für alle Betreuungseinrichtungen, Heime, etc. Melden Sie sich!

Abschluss der Weiterbildung für Palliativpflege

Am Samstag fand die Abschlussprüfung unserer Weiterbildung für Palliativpflege statt und wir können mit Stolz verkünden, dass alle Teilnehmer bestanden haben!
Nach 140 Stunden Theorie sowie 40 Stunden Praktikum in einer Einrichtung der Palliative Care haben sie heute ihre sehr guten und hochinteressanten Arbeiten zu Themen wie Sterbebegleitung, Schmerztherapie, Spirituelle, kulturelle und psycho-soziale Aspekte in der Palliative Care, und vielem mehr mit viel Leidenschaft präsentiert und eine tolle Leistung hingelegt.
Wir freuen uns riesig diese tolle, bestens ausgebildete Gruppe in die Berufswelt zu entlassen!
Die IGSL gratuliert ganz herzlich!
Haben auch Sie Interesse an einer Weiterbildung im Palliative Care Bereich? Unser nächster Lehrgang ist bereits in Planung! Bleiben Sie auf dem Laufenden und abbonieren Sie unseren Newsletter:
http://www.igsl-hospizbewegung.at/de/bildung/

Nachruf Dr. Paul Becker

Die IGSL-Hospiz e.V. trauert um ihren Gründer Dr. Paul Becker, der am 19. Januar 2017 in siener Vaterstadt Bingen verstarb.

Lesen Sie mehr

Fotos der Eröffnungsfeier im neuen Büro 2014

Partner und Partnerinnen

  • igsl de