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Entstehung:

Die IGSL wurde 1986 in Deutschland und 1987 in Österreich gegründet. Initiator und Gründer war Dr. Paul Becker. Er war Lehrbeauftragter für Sozialmedizin und Thanatologie im St. Christopher Hospiz in London, wo er auch die Impulse für die Gründung der IGSL erhielt und somit den Grundstein der Hospizidee im deutschsprachigen Raum legte.


Beweggründe:

Sterben und Tod werden in unserer westlichen Welt zum Großteil auch heute noch weitgehend aus dem Leben verdrängt. Sterben und Tod erfahren viele als totale Isolation. Sterben und Tod sind aus ihrem natürlichen Zusammenhang gerissen.

Der Fortschritt der Medizin bringt im Bereich der lebensverlängernden Maßnahmen wachsende Konflikte zwischen dem, was technisch machbar und dem, was menschlich zumutbar ist.

Die schwierige Frage nach der Wahrheit am Krankenbett wird oft wenig rücksichtsvoll beantwortet. Das Vertrauen des Patienten wird dadurch enttäuscht.

Die Forderung nach einer gesetzlichen Erlaubnis der aktiven Sterbehilfe verkennt, dass hinter dem Wunsch eines Patienten nach „Erlösung“ oftmals das Verlangen nach menschlicher Zuwendung und Anerkennung seines Selbstbestimmungsrechtes steht.

Unnötige Schmerzen belasten Schwerkranke auch heute noch. Die Linderung bzw. Beseitigung dieser Schmerzen gehören zu den Behandlungspflichten der ÄrztInnen, welche durch eine ausgewogene palliative Therapie weitgehende Schmerzfreiheit gewähren können.


Aufgaben und Ziele:

Öffentlichkeitsarbeit zur Bewusstseinsveränderung im Umgang mit Sterben und Tod.

Hilfestellung durch Beratung, Vermittlung und Informationsfolder bezüglich einer adäquaten Schmerztherapie bei schweren und chronischen Schmerzen.

Begleitung und Unterstützung schwerkranker und sterbender Menschen sowie professionelle Hilfe zur Trauerarbeit.

Unterstützung bei der Durchführung des Selbstbestimmungsrechtes durch die Herausgabe und Verteilung der Patientenverfügung

Schulungsmaßnahmen bezüglich der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen für Angehörige, Betreuende und Personen im Gesundheitsbereich


Wohltuender Trost

Das ist ganz einfach nur da sein, mitgehen, zu verstehen versuchen, zuhören, aushalten.

Das ist einerseits die Einladung, sich selbst trösten zu lassen, andererseits den Trost eines

Menschen anzunehmen.


Bei uns finden Sie Unterstützung und großes Verständnis für Ihre Einsamkeit und Trauer

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